Gemeinsam verstehen, gemeinsam üben.
Neuroplastische Schmerzen fühlen sich oft einsam an, viele Betroffene erleben Unverständnis, selbst im eigenen Umfeld. Dieser Workshop bietet einen Gruppenraum, in dem genau das anders ist: Menschen mit ganz ähnlichen Erfahrungen tauschen sich aus, erkennen sich gegenseitig wieder und üben gemeinsam die Werkzeuge, die im Umgang mit diesen Schmerzen helfen können.
Anders als im Einzelcoaching steht hier die Gruppe im Mittelpunkt: das Gefühl, mit dem eigenen Erleben nicht allein zu sein, und die Erfahrung, Übungen zur Nervensystem-Regulation gemeinsam statt allein zu Hause auszuprobieren. Wer lieber im geschützten Eins-zu-eins-Rahmen arbeiten möchte, ist im Einzelcoaching genauso willkommen.
Wichtiger Hinweis vorab
Dieser Workshop setzt eine erfolgte medizinische Abklärung struktureller Ursachen voraus und ersetzt diese nicht. Er bietet keine Diagnostik oder Behandlung von Erkrankungen im heilkundlichen Sinne, sondern eine ressourcenorientierte, coachende Gruppenbegleitung zum Umgang mit Schmerzerleben.
Was im Workshop passiert
Austauschrunde
Jede Sitzung beginnt mit einer Runde, in der jede:r erzählen kann, wie sich die Schmerzen aktuell zeigen, ohne Erklärungsdruck und ohne dass jemand "vorführen" muss. Allein das Gehört-Werden wirkt für viele bereits entlastend.
Psychoedukation
Kurze, verständliche Impulse dazu, wie Nervensystem, Stress und Schmerzverarbeitung zusammenhängen, als gemeinsame Wissensgrundlage, auf die sich die Gruppe im Gespräch immer wieder beziehen kann.
Gemeinsames Üben
Konkrete Werkzeuge zur Selbstregulation, etwa Atemübungen, körperorientierte Achtsamkeitsübungen oder behutsame Bewegungsexperimente, werden direkt in der Gruppe angeleitet und ausprobiert, nicht nur besprochen.
Reflexion & Transfer
Am Ende jeder Sitzung schauen wir gemeinsam, was sich für den Alltag mitnehmen lässt, kleine, konkrete Schritte statt großer Vorsätze.
Womit Teilnehmende oft in den Workshop kommen
Wandernde oder unklare Schmerzen
Der Austausch zeigt oft: Viele kennen das Gefühl, dass der Schmerz "die Seiten wechselt", ohne dass es dafür eine klare Erklärung gibt.
Der Angst-Vermeidungs-Kreislauf
Gemeinsam erkennen, wie Angst vor dem Schmerz zu immer mehr Schonverhalten führt, und wie sich dieser Kreislauf Schritt für Schritt lockern lässt.
Umgang mit Unverständnis im Umfeld
Viele Betroffene kennen Sätze wie "Du siehst doch gar nicht krank aus". Die Gruppe bietet einen Ort, an dem das nicht erklärt werden muss.
Vertrauen in Bewegung zurückgewinnen
Gemeinsam ausprobieren, dass Bewegung, vor der man sich fürchtet, oft weniger schädlich ist als gedacht, in einem Tempo, das sich sicher anfühlt.
Laufendes Angebot
Dieser Workshop ist ein laufendes Angebot. Konkrete Termine, Ort und Gruppengröße werden hier ergänzt, sobald sie feststehen. Bei grundsätzlichem Interesse melde dich gerne unverbindlich, ich informiere dich, sobald der nächste Durchgang startet.
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